Sakura – ein Kirschblütentraum im Quartier

Graffiti-Kunst im Quartier Wilhelmsstraße

19. Jan 2018 | Mit dem Asia-Genusstempel „Sakura“ im Cineplex Capitol-Komplex hat das Quartier Wilhelmsstraße einen weiteren attraktiven Besuchermagneten gewonnen. Edles exotisches Ambiente und eine facettenreiche Auswahl an frisch zubereiteten, überwiegend japanischen Gerichten – eine verlockende Mischung, die sich zu entdecken lohnt.

Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. Das verbinden die Japaner mit der Kirschblüte, der „Sakura-chan“, die dem Restaurant seinen Namen gab. Ein ganz besonderes Ereignis, alljährlich von Mitte März bis Mai, das einen Großteil der japanischen Seele ausmacht und in dem fernöstlichen Land als 5. Jahreszeit die Bevölkerung in Verzückung versetzt, in die sogenannte „Hanami“-Stimmung.

Eine schöne Leitidee, die Besucher des „Sakura“ in Kassels Wilhelmsstraße begleiten soll, dort wo sich vor noch nicht allzu langer Zeit das chinesische Restaurant „Jade“ befand. Dass die Räumlichkeiten mit insgesamt 450 Quadratmetern so völlig andersartig wirken, liegt an dem aufwendigen Umbau, den Inhaber Gangjin Yu zusammen mit einem auf solche Projekte spezialisierten Berliner Innenarchitektur-Unternehmen realisierte. Rund eine halbe Millionen Euro seien investiert worden, verrät der 44-Jährige. Insbesondere im Bereich des Brandschutzes und der Elektronik sei ein hoher Aufwand erforderlich gewesen, Planung und Bauzeit hätten daher rund 2 Jahre gedauert.

Sakura geschlossene Gesellschaft

Foto: Ein eigens eingerichtetes Separee bietet Raum für geschlossene Gesellschaften. (Fotos: Kettler Kommunikation)

Ästhetik wird großgeschrieben

Gemeinsam mit seiner Frau Heiwen und einem guten Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzt Yu – Besitzer weiterer gastromischer Objekte, darunter Maya Coba, und eines Großhandels – sein Konzept um. 90 Prozent des Angebots basieren auf dem Japanischen. Doch in der Karte finden sich nicht nur klassische Gerichte wie Sushi und Tempura, sondern auch Wok- und Grillgerichte anderer asiatischer Regionen.

Dass die japanische Küche derzeit voll im Trend liegt, hat gute Gründe. Sie gilt als sehr fettarm und als eine der gesündesten überhaupt. Öl oder Gewürze werden traditionell wenig verwendet, stattdessen setzt man auf den Eigengeschmack der Produkte. Und: Das Auge isst mit. Was dort auf den Teller kommt, ist meist auch ästhetisch äußerst ansprechend.

Ästhetik wird im Sakura neben der frischen Zubereitung aller gegenwärtig 192 Gerichte ebenfalls groß geschrieben. Wer die Räume betritt, die sich auf zwei Etagen verteilen, spürt sofort die besondere Atmosphäre, die das klare Design der Umgebung bis hin zu den kleinsten Details vermittelt. Auffällig sind das ausgeklügelte Lichtkonzept mit den glutrot leuchtenden Flächen in den athrazitfarbenen Wänden und den exotischen Lampen, die Tatami genannten Essbereiche, in denen man traditionell bodennah speist, und ein Separee für geschlossene Gesellschaften, das man auf Wunsch per Knopfdruck mit einer Milchglasfläche abschirmen kann.

Sakura Innen

Foto: Besonders abends entfaltet das „Sakura“ mit seinen warmen Farbakzenten einen exotischen Reiz. Das Foto zeigt die bodennahen Sitzbereiche im oberen Geschoss. (Foto: Sakura)

Ein Angebot von 192 Gerichten frisch zuzubereiten, das ist eine Menge Arbeit. „Deshalb haben wir schon etwas Stress, aber das ist unser Anspruch“, sagt Gengin Yu. Deshalb sucht er noch Personal zur weiteren Unterstützung, Servicekräfte und Köche, idealerweise vertraut mit asiatischer Küche. Interessenten können sich gern unter 0561 – 81645818 melden.

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