documenta 14: Provokative Kunst im Quartier

Das Stadtmuseum Kassel ist einer der Ausstellungsorte der documenta 14

01. August 2017 | Noch bis zum 17. September 2017 ist Kassel im „documenta-Fieber“. 160 Künstler präsentieren ihre Werke an etwa 30 Standorten in Kassel. Einer dieser Standorte befindet sich im Stadtmuseum und damit im Quartier Wilhelmsstraße.

Mit „El Objectivo“ (Das Ziel) ist eine der provokativsten Performances der documenta 14 zu sehen. Die international bekannte und bereits mehrfach ausgezeichnete Aktions- und Body-Art-Künstlerin Regina José Galindo, die 1974 inmitten des Bürgerkriegs in Guatemala-Stadt geboren ist, lässt den Besucher im Stadtmuseum Teil einer Scheinhinrichtung sein.

Neben Galindo stellen weitere bedeutende Künstler ihre Werke im Stadtmuseum aus: Darunter befinden sich der niederländische Fotograf und Konzeptkünstler Hans Eijkelboom, der in Österreich geborene Konzeptkünstler Peter Friedl sowie der in Athen lebende Künstler und Kurator Andreas Angelidakis. Der irakisch-deutsche Installationskünstler Hiwa K und die tschechisch-slowakische Künstlerin Anna/Anča Daučíková präsentieren ebenfalls ihre Kunst in Form von Digitalvideos.

Übrigens: Sie können im Quartier dazu beitragen, dass das beliebte Kunstwerk „Parthenon der Bücher“ auf dem Friedrichsplatz fertiggestellt wird: Die Hofbuchhandlung Vietor nimmt weiterhin Spenden von einst oder gegenwärtig verbotenen Büchern dafür entgegen.

Hans Eijkelboom, Photo Notes 1992–2017, 2017, Inkjet-Prints, Installationsansicht, Stadtmuseum Kassel, documenta 14.

Foto oben: Kettler Kommunikation
Foto unten: © documenta 14, Nils Klinger

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